Charlottenburg-Nord, Mierendorffplatz, Luisenplatz
Heile Welt und harte Wirklichkeit liegen im Wahlkreis 1 nahe beisammen. Hier finden sich Wohngebiete mit viel Grün ebenso wie eng bebaute Altbauquartiere. Grüne Oasen bilden die Kleingartenanlagen. Sportanlagen und der Volkspark Jungfernheide laden zu Sport und Spiel in der Freizeit ein.
Hier leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft; Alte und Junge, Familien und Singles, Lesben und Schwule. Das ist eine Chance, birgt aber auch Probleme und Konflikte.
Charlottenburg-Nord ist das Gebiet mit der höchsten Arbeitslosigkeit und Sozialhilfedichte im Bezirk. Erhöhte Armutsrisiken tragen insbesondere Kinder und Jugendliche sowie MigrantInnen.
Grün wählen bevor Sie rot sehen!
Unsere GRÜNEN Programmpunkte wie mehr Investitionen in gute und frühe Bildung, Integration, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Sicherung bezirklicher Handlungsspielräume zur Förderung sozialer, gesundheitlicher und kultureller Angebote sind für diesen Wahlkreis besonders wichtig. Anstrengungen und Erfolge in diesen Bereichen entscheiden darüber, ob unser Bezirk für seine BewohnerInnen lebenswert bleibt.
für gute Bildung
Damit alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft - gute Startchancen haben, kämpfe ich seit Jahren für eine gute Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertagesstätten und Grundschulen. Für bessere individuelle Förderung, die Zusammenarbeit mit Eltern und benachbarten Einrichtungen brauchen sie ausreichend Personal. Unsere Grundschulen, in denen sich jüngere Kinder den ganzen Tag aufhalten und gut lernen sollen, brauchen andere und mehr Räume als ihnen von Rot-Rot zugestanden werden. Wir wollen Kitas und Schulen mit Angeboten der Familienbildung und beratung verknüpfen und sie zu Kinder- und Familienzentren entwickeln.
für mehr Gesundheit
Unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind stark von Umwelteinflüssen beeinträchtigt. Lärm und Luftbelastungen aus Verkehr und anderen Quellen müssen reduziert, VerbraucherInnen vor Schadstoffen in Lebensmitteln und Alltagsgegenständen besser geschützt werden. Gesundheitsförderung und Prävention, insbesondere für Kinder und Jugendliche und ältere Menschen müssen einen höheren Stellenwert erhalten. Bei der gesundheitlichen Versorgung sollen niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser besser zusammenarbeiten.
für aktives Altern
Altere Menschen sollen ihre Erfahrungen und Kompetenzen möglichst lange aktiv einbringen können, ob in der Arbeitswelt, im Ehrenamt oder in Nachbarschaftsprojekten. Sie sollen auch bei Hilfe- und Pflegebedarf möglichst lange eigenständig in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Dafür wollen wir ein barriererefreies Wohnumfeld, ambulante Pflege, altersgerechte Wohnungen und neue Formen des gemeinschaftlichen und generationübergreifenden Wohnens fördern.

